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04 - Warum ist Wut so wichtig?

"Ja" zur Wut! Jetzt!

 

Ein Thema, das gerade sehr stark an die Oberfläche dringt. 

Eine allgemeine Unzufriedenheit macht sich breit wegen der einschränkenden Maßnahmen, die uns allen gerade vorgegeben werden.

 

Das Resultat ist Wut, die sich in uns aufbaut

 

Wut ist ein Ergebnis daraus, dass unsere Bedürfnisse nicht erfüllt werden oder dass unsere persönlichen Grenzen überschritten wurden.

Aber was machen wir jetzt mit diesem angestauten Gefühl?

Darf man Wut überhaupt ausleben?

 

Bei vielen von uns wirken Glaubenssätze, dass sich das "nicht gehört" und so haben wir gelernt, die Wut zu verdrängen. Andere lassen ihrer Wut freien Lauf und überschreiten damit wiederum Grenzen anderer. Oder es wird ein "Schuldiger" ausgemacht, der nun angeklagt wird. Dabei kann man schnell in einen "Anklage-Jammer-Modus" verfallen, der auch nicht wirklich weiterhilft. Alle diese Varianten fühlen sich nicht wirklich gut an.

 

Gibt es eine Alternative?

 

Diese Aspekte haben wir gestern spontan in einer kleinen Aufstellung beleuchtet. Dabei zeigte sich ein wundervolles Bild. Ja, Wut ist sehr wichtig! Und ja, wir dürfen wütend sein! Dabei brauchen wir niemanden angreifen oder anklagen. Es geht darum, sich selbst darüber klar zu werden, welcher Teil in dir selbst verletzt wurde und diesen anzuerkennen. Jetzt kannst du die Wut benennen, indem du z. B. sagst "Ich bin wütend, weil mich das gerade sehr verletzt oder ich mich eingeschränkt fühle ,...." Damit identifizierst du deinen eigenen Anteil an der Situation mit deinen darunter liegenden Gefühlen, die es zu bearbeiten gilt. Oft reicht schon das bloße Erkennen, um die Wut zu kanalisieren und abfließen zu lassen. Das erfordert Mut, sich dem zu stellen, was dir Klarheit bringt.

Dein Mut, Klarheit zu finden, wird dich aus der Falle der Wut befreien.

 

Befreiende Grüße

Carola